Willkommen in meinem Homöopathie Blog.

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Wenn Homöopathie nur Placebo wäre...

Wenn die Homöopathie nur Placebo wäre (was sie laut zahlreicher Studien definitiv nicht ist), wäre das ein großes Problem für die Schulmedizin. Denn die Homöopathie heilt schwerste chronische Krankheiten und manchmal schulmedizinisch austherapierte Krebsfälle (wie zum Beispiel in der Clinica Santa Croce in der Schweiz). Das heißt mit reinem Placebo könnte man mehr erreichen, als mit den teuersten Medikamenten. Die Medizin müsste sofort ihre Forschung und Glaubenssätze (bis auf Placeboforschung) im Bereich der Behandlung chronischer Krankheiten über Bord werfen. Als Konsequenz würde die Pharmaindustrie fast bedeutungslos . Ein neues Zeitalter der Schamanen und Heiler würde hereinbrechen.

Das hätte sicher größere Auswirkungen, als die Konkurrenz durch die Homöopathiewirkung. Auch aus diesem Grund kann die Skeptikerbewegung im Bereich der Homöopathie auch nicht ganz im Sinne der Schulmedizin sein. Placebo oder nicht, objektiv betrachtet ist die heutige Schulmedizin vom Aussterben bedroht. Vielleicht wird ja deshalb auch versucht den Homöopathiestreit in einem Schwebezustand zu halten, um vom eigentlichen Problem abzulenken.

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Krankheit und Gesundheit beginnt und endet nicht im materiellen Bereich.

Kennen Sie dass? Sie gehen zum Arzt, weil Sie sich krank fühlen und deutliche Krankheitssymptome haben. Sie werden daraufhin mit kostspieligen Verfahren und Apparaten von Kopf bis Fuß durchgecheckt, doch alle Ergebnisse und Laborwerte zeigen keinen Befund. Ihr Arzt schickt sie daraufhin nach Hause und sagt er könne nichts finden. Sie fühlen sich aber immer noch genauso krank wie vorher.

Im Prinzip befinden Sie sich in einem ähnlichen Dilemma wie die Homöopathie. Diese wirkt auch und kann Symptome beseitigen bzw. in einer Arzneimittelprüfung hervorrufen, trotzdem kann mit medizinisch-naturwissenschaftlichen Methoden kein Wirkstoff gefunden werden.

Was bedeutet dass?

Für mich ist es ein Beweis dafür, dass Krankheit nicht unbedingt im materiell messbaren Bereich ensteht, also nicht nur chemische oder sichtbare Veränderung ist, sondern seinen Ursprung im immatieriellen Bereich (Lebenskraft, Lebensenergie, Qi, Seele, Geist) haben kann. 

Genau auf diesen Bereich ziehlt die Wirkung der homöopathischen Hochpotenzen ab.

Krankheit beginnt, wenn Sie sich krank fühlen. Deswegen wird ein Homöopath sie in der Anamnese genau nach Ihrem subjektiven Krankheitsgefühl befragen und dieses Ernst nehmen. Die herkömmlichen Befunde spielen bei der Findung des passenden homöopathischen Heilmittels eine untergeordnete Rolle, weil sie zu Allgemein sind. Je charakteristischer und individueller Ihre Symptome sind, desto leichter ist die Arbeit des Homöopathen.

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Der Placeboeffekt ist die aktivierte Selbstheilungskraft

 

Aus meiner Sicht ist der Placeboeffekt nichts anderes als die aktivierte Selbstheilungskraft, also eigentlich das Maximum was man erreichen kann, wenn man wirklich heilen möchte. Er spielt bei jeder Behandlung und Anwendung zum Wohle des Patienten eine große Rolle, natürlich auch bei der konventionellen Medizin.

Wenn man Placeboeffekt = Selbstheilungskraft setzt, dann leuchtet jedem ein, dass es das oberste Ziel sein muss, einen maximalen Placeboeffekt zu erreichen. Jede Wirkung die darüber hinaus geht, ist erstens nicht von Dauer und zweitens u. U. eher schädlich, weil es sich um eine Nebenwirkung, Substitution oder Überstimulation handelt. Sofern noch kein Funktionskreis geschädigt ist, verschwindet die Wirkung ja auch, sobald man das Medikament absetzt. Heilung heißt ja, dass man auch ohne ständige Medikamenteneinnahme wieder gesund bleibt. Dies kann nur die Selbstheilungskraft des Organismus bewirken.

Wenn die Selbstheilungskräfte stark sind und damit auch das Immunsystem, ist der Organismus gesund. Auch in einem gesunden Menschen entstehen täglich Krebszellen. Diese, sowie jeder krankmachende Erreger, werden bei Gesunden sofort eliminiert bzw. in ein harmonisches Gleichgewicht gebracht.

Die klassische Homöopathie handelt nach folgendem Prinzip: Damit der Organismus seine Selbstheilungskräfte voll entfalten kann, werden die Symptome zunächst etwas überstimuliert (Erstverschlimmerung), dadurch kommt es im Körper zu einer Gegenreaktion, die die Heilung einleitet. Deswegen verwendet die Homöopathie genau denjenigen Stoff, der in der unpotenzierten Form, möglichst ähnliche Symptome hervorrufen kann. Der Patient bekommt also einen individuell spezifisch passenden Reiz um seine Selbstheilungskräfte gezielt zu aktivieren. Darauf beruht meiner Meinung nach das ganze Geheimnis von Heilung.

Dieses Mittel genau zu finden, macht die klassische Homöopathie zu einer echten Heilkunst.

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Warum Homöopathie nicht nur Placebo sein kann

Folgende Gründe sprechen aus der Beobachtung in der täglichen Praxis gegen den reinen Placeboeffekt in der Homöopathie:

 

  1. Die bei homöopathischer Behandlung häufig auftretende Erstverschlimmerung (z.B. wenn die Dosierung nicht ganz optimal war) ist bei reinen Placeboeffekten meines Wissens noch nie beobachtet worden.
  2. Trotz aller Bemühungen wirkt manchmal nicht direkt das Erste verschriebene Arzneimittel, sondern erst das Zweite oder Dritte, obwohl sich der Placeboeffekt bei der ersten Verschreibung schon voll auswirken müsste.
  3. Wenn kleine Babies oder Kinder krank sind, werden Sie von Ihren Eltern so gut es geht "verwöhnt" und "bemuttert" und mit Hausmitteln behandelt. Hierbei müsste ein deutlicher Placeboeffekt mitspielen. Wenn sie aber trotzdem erst nach der Gabe passender Globuli gesund werden, dessen Einnahme das Baby wohlmöglich kaum bemerkt, kann meines Erachtens der Placeboeffekt keine große Rolle mehr spielen.
  4. Das gleiche gilt bei der Behandlung von Tieren.
  5. Für Homöopathen und erfolgreich behandelte Patienten steht es vermutlich außer Frage, dass die Wirkung nur auf dem Placeboeffekt beruhte.
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