Ganzheitlich


Zur Findung des richtigen Arzneimittels benötigt der Homöopath möglichst Symptome oder Eigenschaften aus dem körperlichen, seelischen und geistigen Bereich des Menschen, denn das sind die Bereiche, auf die ein homöopathisches Arzneimittel Einfluss nimmt. Aus diesem Grund gibt es unter den Homöopathen keine Fachärzte, weil immer der ganze Mensch mit seinen Lebensumständen in Augenschein genommen werden muss, um ein genaues Bild der Krankheit und ihrer Entstehung zu erhalten. Durch die Behandlung bessert sich meist nicht nur ein Symptom, sondern auch der Allgemeinzustand des Patienten.


Wissenschaftlich


Das gesamte homöopathische Heilsystem wurde durch exakte Prüfungen und genauste Beobachtung kranker und gesunder Menschen geschaffen. Die Wirkung jedes homöopathischen Arzneimittels ist bis auf das kleinste Detail bekannt. Die Anwendung der Homöopathie beruht auf Naturgesetzen, die schon in der Antike formuliert wurden und sich seitdem als wahr erwiesen haben.


"Die Homöopathie heilt mehr Kranke als jede andere Behandlungs-
methode, und sie ist jenseits aller Zweifel sicherer und ökonomischer.
Sie ist die umfassendste medizinische Wissenschaft."
Mahatma Gandhi


Ökologisch


Homöopathische Mittel sind potenziert. Das bedeutet, die Ausgangssubstanz wird bei der Herstellung stufenweise, meist im Verhältnis 1:100, zunächst mit Alkohol bzw. Milchzucker verdünnt und anschließend kräftig verschüttelt oder im Mörser verrieben. Es hat sich gezeigt, dass sich durch Wiederholung dieses Vorganges die heilende Wirkung des Arzneimittels erst richtig entfaltet.  Aus diesem Grund benötigt man für die Herstellung einer großen Menge Arznei nur sehr geringe Mengen der Ausgangssubstanz und keine teuren Maschinen für die Verarbeitung. Durch die Herstellung homöopathischer Mittel kommt es niemals zur Ausrottung von Pflanzen oder Tieren, die als Ausgangssubstanz dienen. Eine synthetische Herstellung wäre ebenfalls unnötig.
Außerdem wurden alle homöopathischen Arzneimittelprüfungen an gesunden Menschen, meist Homöopathen und deren Verwandtschaft, durchgeführt. Es wurde im Namen der Homöopathie also noch nie ein Tier im Tierversuch gequält oder getötet.

Wirksam


Das beweist allein die 200 -jährige Geschichte der Homöopathie im Verlaufe derer viele schwere Krankheiten (u.a. auch Infektionskrankheiten wie Cholera, Tuberkulose und Syphilis) geheilt wurden. Den Vorwurf, die Wirkung homöopathischer Arzneimittel würde ausschließlich auf dem Placeboeffekt beruhen, kann einfach widerlegt werden. Wenn das der Fall wäre, gäbe es erstens keine sogenannte Erstverschlimmerung der Symptome, zweitens wäre der Placeboeffekt bei Säuglingen, Tieren, Pflanzen oder bewusstlosen Menschen entweder äußerst gering oder gar nicht zu beobachten. Aber hier wirkt die Homöopathie genauso gut, bei Säuglingen meist noch besser. Außerdem kann man sich vorstellen, dass der Placeboeffekt bei nahezu jeder Behandlungsform, einschließlich Operationen, Chemotherapie oder Bestrahlung eine Rolle spielt. Große bunte Pillen, wie sie die Schulmedizin benutzt, haben übrigens einen größeren Placeboeffekt, als kleine Kügelchen. Hier könnte die Homöopathie noch von der Schulmedizin lernen.

Sanft, schnell und dauerhaft

Nichts wirkt schneller als das individuell passende Arzneimittel in der richtigen Dosierung. Die Wirkung eines homöopathischen Medikamentes entfaltet sich sanft, schnell und dauerhaft. Eine Einnahme allein kann mehrere Monate wirken, wenn die Wirkung nicht durch andere eingenommene Stoffe gestört wird. Bei akuten Krankheiten kann die Wirkung schon nach wenigen Minuten einsetzen.

Kostengünstig

Der Patient zahlt praktisch nur die reine Arbeitszeit, die der Homöopath für die Anamnese und Fallanalyse benötigt. Es müssen keine teuren Maschinen oder Medikamente bezahlt werden. Homöopathische Medikamente kosten meist weinger als 10 €.

In der Rethelapotheke in Düsseldorf kann man sich z.B. 1,5 Gramm Röhrchen für 3-4 € abfüllen lassen.

Die meisten privaten Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen übernehmen die Behandlungskosten vom Heilpraktiker meist zu 80-100%. Bitte informieren Sie sich vorher bei Ihrer Krankenversicherung.

Individuell

Es gibt nicht für jede Diagnose eine Standardtherapie, so wie bei der Schulmedizin. Jeder Patient und jede Krankheit ist anders und erfordert eine genaue Anamnese, gepaart mit dem Wissen und der Erfahrung des Behandlers, um das passende Arzneimittel zu finden. Das ist auch der Grund dafür, warum in Doppelblindstudien die Wirksamkeit der Homöopathie nicht nachgewiesen werden kann. Bei diesen Studien bekommen viele Probanden mit der gleichen schulmedizinischen Diagnose, das gleiche homöopathische Arzneimittel verabreicht und anschließend wird die Wirkung mit einer Placebogruppe verglichen. So unpräzise würde ein Homöopath niemals Verschreiben. Deshalb kann man die Wirksamkeit der Homöopathie mit schulmedizinischen Standardverfahren, nicht beweisen. Ein unpassend gewähltes homöopatisches Arzneimittel wird keine Wirkung zeigen, weil immer nur das Mittel wirkt, welches individuell zum Krankheitsbild passt. Um dieses zu finden ist Zeit, Erfahrung und viel Aufmerksamkeit vonnöten.


Irgendwann abgeschlossen

Das Ziel ist natürlich die vollständige Heilung. Das heißt bei chronischen Krankheiten müssen nicht ein Leben lang Medikamente genommen werden, um die Krankheitssymptome in Schach zu halten bzw. körpereigene Stoffe zu substituieren. Trotzdem kann sich eine homöopathische Behandlung einer chronischen Krankheit über mehrere Jahre hinziehen. Dabei sollten sich die Symptome natürlich stetig bessern, vielleicht mit kurzen Phasen des Stillstandes. Manchmal kann man dabei beobachten, dass die Krankheit „zurückgespult“ wird. Heilung braucht Zeit, deshalb ist es wichtig etwas Geduld mitzubringen.